Spur 0 auf der Intermodellbau 2016

Zur Zeit, also bis zum 24.04.16, findet in Dortmund die Intermodellbau 2016 statt. Heute bin ich mal dahin gefahren, um zu schauen, wie es mit der Spur 0 dort aussieht.

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Zielgerichtet bin ich erst zur Halle 4 gegangen, da das die „Hersteller-Halle“ für den Bereich der Eisenbahnen ist. Im Rahmen des Rundgangs kam ich zuerst am Stand von Büning vorbei, der dicht umlagert war. Das freute mich, aber da ich gerade nichts benötigte, bin ich weiter gegangen. Am MOBA-Stand war ein Schulprojekt mit Spur 0 zu sehen. Etwa 10 Schulkinder von drei Schulen waren mit Spur-0-Modulen zu Gange. Es wurde geschraubt, gehämmert und und und. Es war erfrischend anzusehen, wie die Schüler und Schülerinnen dort an der Spur 0 bauten.

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Ebenfalls am MOBA-Stand war die Anlage der Interessengemeinschaft Modellbahn Ronsdorf  zu sehen, auf der ein Schienenbus und eine V36 pendelten. Der Bahnbetrieb war zwar nur im Vorführmodus, aber dafür gefiel mir der Modellbau, der gezeigt wurde.

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An diesem Stand hatte Jürgen Lenzen sein Sortiment an Modulbauteilen ausgebreitet und zeigte unter anderem einen schönen Bausatz, mit dem ein Bahnübergang aus Holzbohlen gebaut werden kann. Andreaskreuze mit Blinklicht ergänzen den Modell-Bahnübergang.

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Als nächste Anlage fiel mir die Anlage des Modellbahnclubs Holzminden ins Auge. Gezeigt wurde eine sehr große 0e-Modulanlage, die mit sehr vielen Details aufwartete.

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In Sichtweite der Holzmindener Anlage hatte das Modelspoor Atelier Oostkamp aus Belgien eine 26 m lange Regelspur-Anlage aufgebaut. Zwischen zwei (End-)Schattenbahnhöfen wurde über mehrere Betriebsstellen Betrieb gemacht. Gezeigt wurde Bahnbetrieb mit schön anzusehenden belgischen Lokomotiven.

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Nebenan war das Gegenteil zu finden: Eine wirklich kleine 0e-Anlage auf engstem Raum. Gerbrand Haans zeigte seine Kleinanlage Daorginder, auf der aus dem Hintergrund verschiedene 0e-Züge mit bassgewaltigem Sound über die „Bühne“ fuhren.

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Als nächstes fand ich den Stand von MBW, an dem viel Betrieb herrschte, was sicher auch am großen Spur-1-Angebot lag. Aber auch die bekannten MBW-Modelle waren in der Vitrine zu sehen, direkt neben zwei 3D-Drucken von Wagen, die in der Szene sicher gerne gesehen werden: einmal ein ABnb, vulgo 1./2. Klasse Silberling, und einmal ein Abteilwagen mit sieben Abteiltüren. Die 3D-Drucke zeigten, dass die Modelle sehr weit in der Konstruktion sind und, so sagte Frank Elze, beide Modelle werden produziert und können, wenn alles gut geht, noch in diesem Jahr erworben werden.

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Direkt neben an war Stand von Lenz. Gezeigt wurden die aktuellen Modelle sowie die bald anstehenden neuen Modelle in ihrem aktuellen Entwicklungsstand. Der Stand selber war dauernd dicht umlagert, so dass ich nur ein paar Bilder des kommenden MCi, der Behelfspersonenwagen, und der BR 50 gemacht habe.

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Neben den Vitrinen war eine kleine Anlage nach Vorbild des „Time-Savers“ aufgebaut, an der Herr Lenz seinen Lokschlüssel mit einer Lollo vorführte. Ein fahrfähiges Modell der BR 50 dampfte unermüdlich hin und her und nebelte mich ein. Im Gespräch mit dem sichtlich stolzen Herrn Lenz musste ich immer wieder auf diese Dampflok schauen, die mir irgendwie gefiel (ja, ich weiß, ich und Dampfloks, aber…). Wer weiß, vielleicht darf ich dieses Modell mal mit der Kiss´schen 50er meiner Frau vergleichen?

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Nach dem langen Gespräch mit Herrn Lenz schaute ich noch einmal in die Halle 7, in der sehr viele Händler auch Spur 0 anboten. Ein BRAWA-Kesselwagen fehlte mir bis dahin in meiner Sammlung – nun nicht mehr.

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Nach knapp drei Stunden in den Hallen machte ich mich wieder auf den Heimweg. Die Veranstaltung hat mich 14,-€ Eintritt samt 7,50€ Parkgebühren gekostet – kein billiger Spaß, aber die Gespräche auch mit den Spur-0-Kollegen, die ich zwischendurch traf, waren das alleine schon wert. Die Anlagen waren sehr gut anzusehen und die Neuheiten gefielen mir auch. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dieser Besuch keine „Entschädigung“ für die für mich ausgefallene Fahrt nach Gießen gewesen ist.

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