Besuch in Leer

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Als wir dieses Mal Ende Oktober von einem kleinen Herbsturlaub von der Spur-0-Insel heimfahren wollten, erhielten wir den Hinweis, dass am Rückreisetag in Leer bei den Eisenbahnfreunden Ostfriesland e.V. ein Fahrtag stattfinden würde. Da Leer auf dem Weg nach Hause lag, lag es nahe, einen Abstecher zu den Freunden der Spur 0 zu machen.

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Das Vereinsheim ist im Dachgeschoss der Plytenbergschule in der Ubbo-Emmius-Straße 54 in Leer zu finden. Dieses Mal war es möglich, auf dem Schulhof zu parken. Gleich nach Aussteigen aus dem Pkw konnten bekannte Gesichter ausgemacht werden, die uns den Weg zum Eingang wiesen.

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Der Weg zum Dachgeschoss war nicht schwierig und schon standen wir zwischen den beiden Clubräumen: Rechts ging es zu einer H0-Anlage, die wir aber missachteten, denn wir wendeten uns sofort dem linken Raum mit der großen Spur-0-Anlage zu.

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In diesem großen Raum bauen die Eisenbahnfreunde seit einigen Jahren an einer großen Regelspuranlage, die aber auch eine 0e-Strecke aufweisen kann. Direkt am Eingang war eine kleine Sitzecke eingerichtet, wo wir direkt zu Kaffee und Würstchen eingeladen wurden.

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Blick vom Eingang auf die Anlage

Blick vom Eingang auf die Anlage

 

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Eine typisch ostfriesische Kirche sieht man selten in der Spur 0

 

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Das Thema der Anlage ist eine eingleisige Regelspur-Paradestrecke mit Kreuzungsbahnhof irgendwo in Ostfriesland, von der eine eingleisige Strecke zu einem mittig gelegenen Endbahnhof mit Bw abgeht. Ein einsehbarer Schattenbahnhof wird von einer Kulisse, die einem Zweiter-Klasse-Reisezugwagens der DB nachgebildet ist, verdeckt. Weiter führt eine eingleisige Strecke aus dieser Anlage auf die andere Seite eines Ganges zu einem typischen Endbahnhof aus dieser Gegend.

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Blick in den zentralen Bahnhof

Blick in den zentralen Bahnhof

 

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Kreuzung im Kreuzungsbahnhof

Kreuzung im Kreuzungsbahnhof

 

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Blick über das weitläufige Bw

Blick über das weitläufige Bw

 

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Im Bw

Im Bw

 

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Der Lokschuppen

Der Lokschuppen

 

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Blick über die Anlage in Richtung in die andere Richtung

Blick über die Anlage in Richtung in die andere Richtung

 

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Mir gefallen ja Spur-0-Anlagen, die flächig aufgebaut und ausgestaltet sind, besser als modular wirkende Anlagen, die relativ schmale Anlagenteile haben. Die Wirkung einer großen gestalteten Fläche ist immer wieder toll – so wie hier im Bereich der Kernanlage! Beim Verweilen und Schauen sind mir immer wieder kleine Szenen aufgefallen, so dass ich hier einen kleinen Schwerpunkt bei meinen Bildern gelegt habe.

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Ein liebevoll gestalteter Marktplatz

Ein liebevoll gestalteter Marktplatz

 

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Es war wohl stürmisch: Alle Preisschilder sind umgestürzt

Es war wohl stürmisch: Alle Werbetafeln sind umgestürzt

 

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Der Hof einer Spedition

Der Hof einer Spedition

 

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Einmal Volltanken, bitte!

Einmal Volltanken, bitte!

 

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Gleich kommt der Zug

Gleich kommt der Zug

 

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Am Kreuzungsbahnhof

Am Kreuzungsbahnhof – Opa mit Enkelkind beim Zügegucken

 

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Eine gesellige Runde

Eine gesellige Runde

 

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Ordentlich gestapelt

Ordentlich gestapelt

 

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Welchen Wagen will er wohl kaufen?

Welchen Wagen will er wohl kaufen?

 

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Schweißtreibende Angelegenheit

Schweißtreibende Angelegenheit

 

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Die Straße muss schnell fertig werden!

Die Straße muss schnell fertig werden!

 

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Auch der Schmalspurbahnhof ist belebt

Auch der Schmalspurbahnhof ist belebt

 

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Zum Schluss werfen wir noch einen Blick auf die neueste Strecke zum Bahnhof Westrhauderfehn. Die Strecke führt eingleisig vorbei an vielen Motiven zum Endbahnhof.

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Die Lok verdeckt den Fernmelder, der gerade am Mast hochklettert.

Die Lok verdeckt den Fernmelder, der gerade am Mast hochklettert.

 

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Blick über den Anlagenteil links des Wegs

Blick über den Anlagenteil links des Wegs

 

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In Westrhauderfehn liegen die Gleise vorbildgerecht in einer Sandbettung, was dem Bahnhof einen eigenen, besonderen Charakter verleiht.

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Bahnhof Westrhauderfehn - auffällig ist die Sandbettung

Bahnhof Westrhauderfehn – auffällig ist die Sandbettung

 

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Blick in den Bahnhof Westrhauderfehn

Blick in den Bahnhof Westrhauderfehn

 

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Nach knapp anderthalb Stunden mussten wir leider schon wieder ins Auto steigen, da der Heimweg noch zu bewältigen war.

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Es war ein sehr schöner Besuch bei den Eisenbahnfreunden Ostfriesland, wir haben viele bekannte Spur 0er getroffen, Freunde wiedergesehen und hoffen, dass es der Frau des Vorsitzenden wieder gut geht! Wir kommen gerne wieder!

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Comments
7 Responses to “Besuch in Leer”
  1. Frank Minten sagt:

    Hallo Stefan,

    ja diese Anlage ist wirklich schön,das Friesenland ist auch klasse. Und dann auch aus Leer,da war ich schon leider habe ich diesen Club noch nicht entdeckt. Da lohnt es sich in Zukunft mal bei Gelegenheit vorbei zu schauen. Die Idee mit der Wagennachbildung gefällt mir besonders gut. Tolle Anlage und sicher tolle Spur Nuller aus diesem Verein. Danke für die schönen Bilder, ist bestimmt einen Besuch wert.

    Beste Grüße Franky……der aus Waldau….nun auch bis nach Annaberg HBF fahren kann.

  2. Herbert Frommherz sagt:

    Lohnt sich Deine Seite regelmäßig zu besuchen.
    Danke für den Bericht,

    Grüße aus dem Südschwarzwald
    Herbert

  3. Bernd Schmid sagt:

    Hallo Stefan,

    vielen Dank für deinen Kurzbericht mit den guten detailreichen Fotos von dieser schönen Anlage.

    Gruß aus dem Süden,
    Bernd

  4. Hans-Peter Zimmer sagt:

    Hallo Stefan !
    Ich würde gerne erfahren, wie der Verein den Teil des 3yg ins Dachgeschoss bekommen hat ?
    Gruß Hans-Peter

    • eksnap sagt:

      Hallo Hans-Peter,

      das war kein 3yg, der hatte andere Fenster!😉

      Gruß
      Stefan

    • Peter Großmann sagt:

      Ich nehme mir die Freiheit und antworte für Stefan: Zwei 40t Autokrane bestellen, Kran 1 hebt Dach ab, Kran 2 setzt Waggon ab, Kran 1 senkt Dach wieder ab!!!! Alternative: Den Wagen aus Holz nachbilden und Originalteile der DB aus Unfallwagen verwenden. Grüße. Peter Großmann

    • Elso Reck sagt:

      Hallo Hans-Peter,
      als erstes sagen wir immer: Ganz einfach, Dach auf, Wagen reinsetzen, Dach wieder aufsetzen!
      Das funktioniert natürlich nur bei der Modellbahn. Nein, wir haben den Wagenkasten aus Holz, MDF-Platten und Metallrahmen selber gebaut, die Fenster sowie auch die Inneneinrichtung sind original aus einem Unfallwaggon ausgebaut, als es vor vielen Jahren noch ein kleines Wagenausbesserungswerk in Emden gab. Man hat uns von dort die Teile liebenswerterweise zur Verfügung gestellt, bevor der Waggon komplett verschrottet werden sollte. Aber keine Angst, bei dem Unfall ist es zu keinem Personenschaden gekommen, der Waggon war leer auf einem Abstellgleis abgestellt, als eine Diesellok nicht früh genug bremsen konnte und den Wagen dann auf einen Prellbock geschoben hat.

      Mit lieben Grüßen aus dem schönen Ostfriesland,

      Elso

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