Rheingold im Bahnhof Altfeld

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Die Firma M.T.H. stellte schon vor geraumer Zeit den „Rheingold“ in Epoche II-Lackierung her. Diese Zugpackung reizte mich schon, aber die Lackierung und die Beschriftungen passen zu nichts anderem aus meinem Fuhrpark, so dass ich diese Zugpackung nicht erstand.

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Dann erschien ein Umbaubericht meines Freundes und Kollegen Eckhard, der aus einem Speisewagen des Rheingold-Zuges einen schönen DSG-Speisewagen in Epoche III baute. Das gefiel mir sehr, aber da ich keinen Rheingold-Zug hatte…

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Auch stellte ich mir die Frage, was ich mit den anderen vier Wagen der Zugpackung machen sollte?

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Nun, während eines Nordsee-Urlaubs auf der Insel Norderney ergab sich eine Lösung des Problems: Auf Norderney gibt es noch weitere Spur 0er und diese beiden hatten Interesse an den anderen vier Wagen! An dieser Stelle ein modellbahnerischer Gruß an die Küste bzw. auf die Insel!

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Anfang des Jahres bei einem kleinen „Winter“-Urlaub auf Norderney war es dann soweit: Ich hielt meinen ersten Rheingold-Wagen in Händen!

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Nach der Rückkehr musste dieser natürlich erst einmal auf die Gleise gestellt werden. Bereits auf der Heimfahrt hatte ich überlegt, mit welcher Adresse die Beleuchtung eingeschaltet werden könne. Nun, nachdem der Wagen auf den Gleisen stand, leuchtete die Inneneinrichtung bereits und so konnte ich diese Frage erst einmal beiseite drücken. Hinterher fiel mir auf, dass gar kein Decoder in dem Wagen verbaut ist und die Beleuchtung immer leuchtet.

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Rheingold-4

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Bei der Inaugenscheinnahme des Wagens fiel mir die sehr gute Detaillierung des Wagens auf.

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Die Inneneinrichtung kommt aufgrund der Beleuchtung gut zur Geltung.

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Rheingold-2

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In einem Dienstabteil erblickte ich aber einen regelrecht angestrahlten Stecker samt Kabel, kein schöner Anblick.

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Rheingold-1

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Die Anschriften sind sehr gut und sauber aufgebracht, auch das Reichsbahn-Logo sieht sehr gut aus.

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Rheingold-7

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Vorbildgerecht wurden die schweren Görlitz-II-Drehgestelle nachgebildet, auch die Zuglaufschilder wirken authentisch.

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Rheingold-6

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Mein Fazit: Schade, dass der ganze Zug nicht in meine Sammlung passt! Es handelt sich beim vorliegenden Wagen um ein sehr schönes Exemplar, dessen sicher vorhandenen Abweichungen vom Vorbild mir bei der ersten Inaugenscheinnahme nicht auffielen. Was anderes fiel mir aber auf: Das Fahrzeug bzw. die Stromabnehmer quietschen sehr laut, wenn der Wagen bewegt wird. Da werde ich wohl mit etwas Öl nachhelfen müssen. Ob ich den Wagen nun noch umbaue oder vielleicht als „Museumsbahnwagen“ so lasse? Ich weiß es noch nicht… Auf jeden Fall danke ich Peter und Ede – sie wissen schon, wofür!

Comments
2 Responses to “Rheingold im Bahnhof Altfeld”
  1. Patrick sagt:

    Danke für den Bericht, Großer, könntest du noch etwas näher die Faltenbälge beschreiben?

    Gruß,

    Pat

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