Neu von BRAWA: Der Kmmks 51

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Schon seit geraumer Zeit ist das Modell des Kmmks51 aus dem Hause BRAWA auf dem Markt. Mittlerweile hat ein Modell den Weg in meinen Bestand gefunden, so dass ich es hier näher vorstellen möchte.

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Das Vorbild:

Die noch junge DB hat Anfang der 50er Jahre mehrere neue Güterwagen entwickelt – der Kmmks51 gehört dazu. Das Fahrwerk dieses Wagens ist mit dem des Omm 52 verwandt, die Langträger bestehen nicht wie bei älteren Wagen aus einem U-Profil, sondern auch einem Hohlprofil mit rechteckigem Querschnitt. Dass der Wagen komplett geschweißt wurde, bedarf eigentlich keiner Erwähnung. Die Besonderheit des Kmmks 51 ist, dass der Laderaum, der in etwa einem normalen G-Wagen entspricht, mit einem Hubschiebedach überdeckt wurde. Dadurch konnten nässeempfindliche Schüttgüter nach Öffnen des Daches einfach eingeladen werden. Der Wagen war stirnkippfähig, die Entladung mittels eines Wagenkippers war also ohne Probleme möglich. Natürlich war auch eine Beladung durch die Seitentüren möglich. Auch wurden andere nässeempfindliche Güter, die kranbar waren, gerne in diesen Wagen verladen – das Schiebedach lud geradezu dazu ein. Das Vorbild dieses Modells war bis in die Epoche V hinein im Einsatz.

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Das Modell:

Das vorliegende Modell des Kmmks 51 aus dem Haus BRAWA ist in der bekannten BRAWA-Ausführung hergestellt worden.

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Es trägt die Lackierung und die Anschriften nach Vorbild der Deutschen Bundesbahn in der Epoche III.

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Die Silhouette des Modells entspricht exakt der des Vorbilds.

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Das gilt auch für die Stirnansicht.

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Alle Tritte und Handgriffe sowie die Klammer, die das Dach nieder hält, sind sauber aus Kunststoff hergestellt und eingesetzt:

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Aber genau die Ausführung dieser Teile aus Kunststoff sorgt für eine gewisse Empfindlichkeit des Modells, die man von Messingmodellen nicht kennt.

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Die Ausführung des geschlossen dargestellten Hubschiebedaches gibt keinen Anlass zur Kritik:

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Das Dach lässt sich seitens des Herstellers nicht öffnen, aber an anderer Stelle war schon zu lesen, dass es zu öffnen sei. Ich habe das Dach aber noch nicht öffnen können bzw. ich habe es noch nicht versucht.

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Der Wagen macht im Betrieb auf der Anlage eine glänzende Figur und gibt den Eindruck des Vorbils exakt wieder.

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Mein Fazit: Mit dem Kmmks 51 ist BRAWA wieder ein Supermodell gelungen, welches mich regelrecht begeistern kann. Einzig die Tatsache, dass viele Details wie bspw. die Bühnen oder die Griffstangen aus Kunststoff sind und bruchgefährdet wirken, sorgt dafür, dass beim Handling eine gewisse Sorgfalt eingehalten werden muss.

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Comments
One Response to “Neu von BRAWA: Der Kmmks 51”
  1. Udo sagt:

    Hallo Stefan,
    und wieder einmal vielen Dank für die Vorstellung des Güterwagens mit Deinen Ausführungen und den passenden Bildern.
    Das Dach kann man öffnen, wenn man vorsichtig in der Höhe des Mittelpfosten über den Türen die Enden der Dachhälften vorsichtig nach oben hebelt, geht relativ leicht. Dann kann man die beiden Dachhälften, mit ganz leichtem Druck in Richtung der Wagenenden, mittig einzeln abheben.
    Beim Aufsetzen kann man es umgekehrt machen, die Dachhälften außen einfädeln und in der Mitte mit leichtem Druck runterdrücken, die Mittelverschlüsse rasten dann wieder ein. Es wurde dabei nichts beschädigt, der Kunststoff der Teile ist relativ flexibel.
    Gutes gelingen,
    und ein gesundes Neues Jahr Dir und Deiner Familie
    von Udo.

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