Blick unter die Haube: MBW V200.1

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Die hier bereits vorgestellte neue V200.1 von MBW steht aufgrund der Tatsache, dass es das Erstlingswerk von MBW ist, besonders im Fokus. Natürlich steht dabei auch die Frage nach dem Antriebskonzept und den „Innereien“ im Fokus.

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In der mitgelieferten Betriebsanweisung kann man lesen, dass die Lok nach Lösen von vier Schrauben (in einem Bild gekennzeichnet) öffnen kann. Das habe ich denn mal gemacht, das ist das Ergebnis:

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Die geöffnete V200.1

Die geöffnete V200.1

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Schauen wir uns das mal näher an – der große Decoder sitzt zwischen zwei schwarzen Boxen:

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Von Nahem gesehen

Von Nahem gesehen

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Als Decoder ist ein ESU Loksound 4.0 XL verbaut:

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Der Loksound-4.0 XL von ESU

Der Loksound-4.0 XL von ESU

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Die beiden schwarzen Boxen links und rechts neben dem Decoder sind die Resonanzkörper von zwei Lautsprechern! Diese Boxen sind jeweils mit zwei Schrauben befestigt, ich habe sie nicht losgeschraubt, da darüber verlaufenden Kabel sehr stramm sitzen und die Entnahme erfolgreich verhinderten:

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Ein Resonanzkörper für den Lautsprecher

Ein Resonanzkörper für den Lautsprecher

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Die Führerstände sind jeweils mit zwei Schrauben am Fahrwerk befestigt und können leicht abgenommen werden:

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Der Führerstand ist mit den beiden sichtbaren Schrauben fixiert.

Der Führerstand ist mit den beiden sichtbaren Schrauben fixiert.

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An der Führerhausrückwand ist eine Platine mit einer LED für die Führerstandsbeleuchtung eingeklebt. Leider ließ sich diese Platine bei meiner Lok nicht einfach entnehmen, so dass ich die Führerstandsbox nicht weit von der Lok entfernen kann. Aber wer möchte, kann so mit Farbe den Führerstand noch aufhübschen.

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Unter dem Führerstand kann die Befestigung der Drehgestelle betrachtet werden. Das Drehgestell mit einem Zapfen am Getriebeturm, der durch den Querhalter gesteckt wird und mit einem Klemmring gesichert ist, am Fahrwerk befestigt. Wer genau hinsieht, kann die Stromabnehmerbleche und das Kardangelenk erkennen.

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Das Drehgestell unter dem Führerstand

Das Drehgestell unter dem Führerstand

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Das Kardangelenk noch einmal aus anderer Perspektive

Das Kardangelenk noch einmal aus anderer Perspektive

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Jedes Drehgestellt wird mit einem eigenen Motor angetrieben – an diesen Motoren ist jeweils eine Messing-Schwungmasse angeflanscht.

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Soweit der Blick in das Innere der Lok. Wer noch was hineinbauen möchte, hat noch genug Platz dafür zur Verfügung.

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Weiter habe ich die Lok nun einmal mit längeren Zügen auf einer größeren Anlage getestet. Die Lok lief ruhig und ließ sich sehr gut steuern. Die Zugkraft war groß, so groß, dass ich die Räder nicht zum Durchdrehen bringen konnte.

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Hier mal ein Blick auf einen der Testzüge:

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Comments
5 Responses to “Blick unter die Haube: MBW V200.1”
  1. Frank M. sagt:

    Vielen Dank für informativen Bilder. Wer schraubt sonst eine nagel neue Lok auf.
    Gruß
    Frank aus Hamburg

  2. Johannes Otterbach sagt:

    Hallo Stefan,

    Vielen Dank für die Einblicke und das Du Deine Lok aufgeschraubt hast !

  3. Frank Graeser sagt:

    Hallo Stefan,
    herzlichen Dank für den wie immer gekonnten Einblick in das Innenleben.
    Viele Gruesse
    Frank

  4. lafondue sagt:

    weiter so..Klasse….

  5. Danke für den Bericht Stefan ….
    Leider hab ich schon eine „Eigenbau V200“ sonst wäre ich sicher Spekulant auf dieses schöne Modell.
    Alle Achtung und respekt auch an den Hersteller .
    mfG
    Jürgen(S)

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