German Rail 2010 in Rheinberg

Da die German Rail 2010 in Rheinberg (12. + 13.06.10) nicht weit entfernt von mir stattfand, hatte ich mich aufgerafft und die wenigen Meter zum Messegelände zurückgelegt.

Ich dürfte der erste zahlende Spur Oer gewesen sein, der um 10.00h die Hallen betrat. Als Aussteller auf der letzten German Rail 2009 gelang es mir aufgrund der Tatsache, dass von den 30 ausgestellten Modellbahnanlage etwa geschätzte 25 bereits in gleicher Form im letzten Jahr ausgestellt waren, die Hallen in 65 Minuten zu durchlaufen und war bereits um 11.05h wieder auf dem Heimweg!

Der Veranstalter hatte 30 Ausstellungsanlagen angekündigt, davon 3 mit Spur 0 – das sind immerhin 10% und ein guter Schnitt. Auf der Suche nach diesen drei Anlagen fand ich eine Tin-Plate-Anlage eines unbekannten Ausstellers – er hatte an seinem Stand zwar mehrere Zettel kleben, wonach ein Märklin-Katalog nur 2,- € kosten solle, aber sowohl auf diesen wie auch auf den Märklin-Plakaten an der Wand war der Aussteller nicht zu erkennen. Auch im Hallenplan und Ausstellerkatalog war dieser Aussteller nicht aufgeführt. Nun gut, Tin-Plate ist sowieso nicht mein Ding.

Also konnte ich schnell weitergehen, ein Foto habe ich mir erspart.

Dann habe ich den Flohmarktteil der Veranstaltung durchquert. Dadurch, dass ich so früh da war, war es in diesem Teil nicht sehr voll. Die Hoffnung auf Spur-O-Schnäppchen hat sich nicht erfüllt, außer etwas Tin-Plate und ein paar 1:43-Autos gab es nichts für die Spur 0.

Die nächste Spur-O-Anlage war von Paul Schraepen aus Belgien und hatte ein amerikanisches Vorbild. Diese Anlage war gegenüber der Modellbau West 2009 in Rheinberg, die im November stattfand, unverändert, so dass ich mir auch hier ersparte, mich zu bücken, um unter der oberen Kulisse hindurch Fotos zu machen – war halt nichts für große Menschen! Wen diese Anlage interessiert, der sei auf meinen Bericht von der Modellbau West 2009 verwiesen, er findet ihn hier:
Modellbau West in Rheinberg 2009

Die dritte Spur-O-Anlage war dann ein Hafenmotiv. Diese Anlage stand frei im Raum und war somit auch frei zugänglich:

Hinter diesem Tor beginnt der eigentlich Hafenbereich:

Eine großzügige und gut ausgestaltete Ladestraße samt Schuppen erfreut nun den Berichterstatter – die Wirkung dieses Bereichs ist m.E. einfach fantastisch!

Dann kommt ein kleiner Übergangsbereich zum Hafenbecken, der einer Fabrikanlage nachgebildet ist und schön das Antlitz vergangener Zeiten zeigt:

Der rechte Teil der ausgestellten Anlage wird vom Hafenbecken samt Schiff und Kran dominiert. Hannes hat es sich hier nicht nehmen lassen, den Kran sogar voll funktionsfähig herzurichten, so dass die Kohle wirklich umgeschlagen werden kann:

Als letztes Bild zeige ich nun noch einen Überblick über die gesamte Anlage, hinten rechts ist das Hafenbecken und vorne die Schiebebühne, die bei diesem Aufbau als Ersatz für die weite Welt herhalten durfte:

Mir hat diese Anlage von allen ausgestellten Anlagen am Besten gefallen! Mit Hannes und Gerd habe ich mich am Stand sehr gut unterhalten und hoffte, dass den beiden die weiteren Ausstellungstage nicht lang wurden – schließlich fanden die Fußball-WM und ein Formel-1-Rennen an diesem Wochenende ebenfalls statt, so dass ich nicht mit einer großen Besucherschwemme rechnete.

Wenn Ihr mich nun fragt, ob es sich lohnte, zu dieser Ausstellung zu fahren, dann möchte ich sagen, dass man als Besucher aufgrund des hohen Eintrittspreises auch Spaß an den anderen Sachen haben muss. So schön die Hafenanlage auch war, aber der Eintrittspreis betrug 12,-€ (mit Gutschein von der Veranstalterseite reduziert auf 10,- €) und war m.E. sehr hoch, fast schon zu hoch für das Gebotene!

Ich hoffe, Euch haben die Bilder von der Hafenanlage genauso gut gefallen wie mir?!?

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