Bahnhof Altfeld: Der Bau

Nach der Planung begann der Bau!

Also wurden Ende April die Modulkästen montiert und probeweise die Gleise aufgelegt.

Aufgrund von verschiedenen familiären Terminen konnte ich erst am 03.05.09 mit dem eigentlichen Bau beginnen, allerdings immer nur nach Feierabend für ein paar Stunden und am Wochenende, wenn mal eben keine Termine anstanden (was nicht häufig der Fall war!)

Meine Frau ertrug die Aktivitäten im Keller und meinte, dass dann unser Urlaub knapp vor der Messe sei. Unser Urlaub!!!! Oh je, dann fehlen noch mal 10 Tage zuzüglich Vorbereitungszeiten… Na, das konnte ja noch heiter werden…

Also wurde losgebaut und ein paar Clubmitglieder unterstützten mich stundenweise. Am 03.06., dem letzten Bautag vorm Urlaub, lagen die Gleise, diese waren eingeschottert, die Lenzweichen waren mit Servos versehen und bedienbar, die Elektrik funktionierte, die Kulisse war hergerichtet, aber es fehlten noch die Fabrik, eine Brücke (zum Tarnen der Durchfahrt auf die Schiebebühne), die komplette Landschaftsgestaltung sowie die Beleuchtung.

So sah die Anlage am 03.06.09 aus:

Das nicht eingeschotterte Gleis auf dem letzten Bild soll durch die Fabrik verdeckt werden!

Nun war es Zeit, den Anker zu werfen und zu entscheiden, ob in diesem Status entweder die Messe abgesagt werden soll oder ob Clubkollegen aushelfen könnten. Auf den Hilferuf hin fanden sich dann Frank Minten, der in den letzten Tagen vor der Messe nach meinem Urlaub etwas an der Landschaft machen wollte und Peter, der die Fabrik und die Brücke bauen will (den Bahnhof hatte er in der Vorwoche montiert). Peter kam noch schnell zum Maßnehmen und zum Abstimmen der Feinheiten, nahm dann den Lenz-Bausatz sowie die BESIG/ADDIE-Teile mit und versprach, während meines Urlaubs zu bauen. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen!

Nach Rückkehr aus dem Urlaub musste der Endspurt eingelegt werden. Zwei Tage hatten wir noch und los ging es. Frank machte Landschaft und Peter teilte mit, dass er krank gewesen war und die Fabrik noch nicht angefangen hatte… Los ging es! Mit einem anderen Clubkollegen baute ich noch die Beleuchtung und wir waren guter Dinge.

Frank bei der Landschaftsgestaltung

Erstes Ergebnis vor dem Kleben.

Peter baut die Fabrik

Die Beleuchtung funktioniert schon.

Blick auf die Schiebebühne.

Alles Holz ist weiß gestrichen, die Beleuchtung funktioniert, die Landschaft ist fertig, es fehlen nur die Hintergrundplatten.

Erste Stellproben. Mir gefällt der Schatten auf dem Fahrwerk der V36 – wirkt als wenn es Mittags wäre!

Nach zwei anstrengenden Tagen (Bauzeit pro Tag 10 Stunden) waren wir Donnerstag Abend fertig und wollten die Module trennen, um sie zum Durchtrocknen in die Garage zu legen. Doch was war das? Die Module waren verklebt!!! Nichts ging mehr!!! Also wurde gezerrt, gerissen, diskutiert, debattiert, gestritten (“Nein, ein drei Meter langes Modul passt nicht durch das Treppenhaus und auch nicht in den Kofferraum!) und dann gelang uns um 23.00h die Trennung der Module!!! Puh, da fiel mir ein Stein vom Herzen! Nach einer kurzen Reparatur der Kollateralschäden lagen um 23.40h alle Module in der Garage und ich konnte ins Bett fallen.

Frank bei der Reparatur.

Am nächsten Tag stand der Transport zur Messe samt Aufbau der Anlage an. Letzterer war problemlos, einzig eine Weiche wollte nicht so wie ich wollte und musste neu programmiert werden. Nun noch den Vorhang anbringen, ein Schild mit dem Namen des Vereins aufhängen und die Messe konnte kommen!

So stand die Anlage auf der Messe.

Überblick.

Details

Blick auf die Schiebebühne.

Die Elektrik unter dem Hauptmodul.

Wir haben zwei Tage mit der Anlage gespielt und hatten unseren Spaß dabei!

Sonntag Abend um 18.00h nahm ich das letzte Fahrzeug von der Anlage und begann mit dem Abbau. Um 18.15h waren wir fertig und holten die Pkw in die Halle, um alles zu verladen. Nach kurzer Fahrt trugen wir die Einzelteile in meinen Keller und waren damit um 18.42h fertig – neuer Rekord für unseren Verein!

Die Schiebebühne

Auf vier dieser Schubladenauszüge läuft die Schiebebühne

Dieses Ansatzstück verlängert die Gleisstutzen an der Schiebebühne und erleichtert das Rangieren im Schattenbahnhof.

Wiederaufbau im Keller

So steht sie nun in meinem Keller und ich kann damit einfach spielen! Natürlich muss die Anlage noch weitergebaut werden – es fehlen noch viele Feinheiten und auch der Hintergrund benötigt etwas Aufmerksamkeit. Auch können die Gebäude etwas Patina gebrauchen. Aber bis zur nächsten Messe ist ja noch etwas Zeit….

So steht sie nun in meinem Keller und macht sich gut!

So weit der Bau der Kelleranlage.

Besonders gefreut habe ich mich, dass Carl Arendt aus den USA einen kleinen Bericht über meine Kelleranlage auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Er fragte mich, wie denn mein Bahnhof hieße? Da meine Kelleranlage kein konkretes Vorbild hat, habe ich den Namen eines Ortsteil einer Nachbarstadt ohne Bahnhof gewählt: Altfeld!

Hier der Link zu Carls Site:

Carl Arendt´s Small Layouts

Wer möchte, kann sich nun die Schilderung des Betriebs im Bahnhof Altfeld ansehen!

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